Mit einer Bewerbung zum Fördervertrag

I.C.S. e.V. Erfahrungsbericht Simon
Mechatronik, Technische Hochschule Nürnberg

Bei Simon hat es gleich auf Anhieb geklappt: Er musste nur eine Bewerbung schreiben, um ins I.C.S. Modell aufgenommen zu werden. Seitdem erhält er von Continental in Nürnberg ein monatliches Gehalt. In der vorlesungsfreien Zeit arbeitet er bei dem Automobil­zulieferer und sammelt Praxiserfahrung.

Die Voraussetzungen für die Bewerbung erwarb er in den ersten drei Semestern seines Bachelorstudiums. Denn um sich für das I.C.S. Modell zu qualifizieren, müssen Studierende überdurchschnittlich gute Studienleistungen vorweisen können. Erst dann können sie sich bewerben. Für ihn keine Hürde: Er zählte zu den besten zehn Prozent seines Semesters. Also stellte er seine Bewerbungsunterlagen samt Lebenslauf und Abschlusszeugnis zusammen und bewarb sich online über das I.C.S. Bewerberportal.

Einfach bewerben über das I.C.S. Bewerberportal

Für Simon standen mehrere Unternehmen zur Auswahl. „Ich hätte mich auch noch bei anderen Firmen bewerben können. Aber ich habe meine Unterlagen nur bei Continental eingereicht“, erzählt der Student. „Bei der Bewerbung hatte ich dann riesiges Glück“, findet er.

Wie bei einem dualen Studium mit vertiefter Praxis hat er sein obligatorisches Praxissemester, das in seinem Studiengang vorgesehen ist, bei Continental verbracht. Darüber hinaus arbeitet er während der vorlesungsfreien Zeit im Unternehmen, um zusätzlich Praxiserfahrung zu sammeln. Ein Ansprechpartner steht ihm bei Fragen rund ums Studium und die Bachelorarbeit unterstützend zur Seite.

Phasenweise im Betrieb

Bald konnte der Mechatronik-Student bereits eigenständig ein Projekt bei Continental übernehmen. An vier Tagen die Woche arbeitete er an diesem Projekt. Am fünften Tag war er vom Unternehmen freigestellt und besuchte Vorlesungen an der Technischen Hochschule in Nürnberg. Nach dem Praxissemester ging es für ihn wieder in Vollzeit an der Hochschule weiter. „Ich finde diese Aufteilung ganz gut. So habe ich während des Semesters den Kopf frei und kann mich aufs Studium konzentrieren. Sich nach der Arbeit noch einmal aufs Lernen zu konzentrieren, ist wesentlich anstrengender“, sagt Simon.

„Mit meinem Betreuer bei Continental konnte ich mein Thema für die Bachelorarbeit durchsprechen. Das war ein großer Vorteil für mich.“

Seine Bachelorarbeit hat er im siebten Semester bei Continental geschrieben und erfolgreich abgeschlossen.  Mittlerweile befindet er sich im ersten Mastersemester und wird weiterhin von Continental gefördert. Hier steht für ihn auch wieder eine Mischung aus betrieblichem Aufenthalt und Studium an der Hochschule auf dem Programm.

Quelle: dipolo Metropolregion Nürnberg 2014/15, www.dipolo.de

Interview von Dipolo als PDF zum Download: dipolo nbg 2014 I.C.S.