Prämierung: internationales Austauschprogramm

"Goldener Kompass" für Monika Hegner und Thomas Schauer

Das Wissenschaftsministerium hat gemeinsam mit den Bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbänden bayme vbm und der vbw das Projekt der Georg-Simon-Ohm-Hochschule in Kooperation mit dem I.C.S. e.V. ausgezeichnet. Die Hochschule und der I.C.S. hatten sich mit ihrem innovativen Konzept bei dem bundesweit beispielhaften Projekt „hochschule dual international“ beworben.

Monika Hegner, Persönliche Referentin des Präsidenten der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg, und Thomas Schauer, Geschäftsführer des I.C.S. e.V., nahmen für das international ausgerichtete Projekt den „goldenen Kompass“ entgegen. Die Prämierung überreichten Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch und Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der Bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm und der vbw.

Das Projekt zielt darauf ab, Bachelorstudierende aus anderen Ländern zunächst für Praxiseinsätze in Unternehmen der Metropolregion Nürnberg und schließlich für ein duales Masterstudium an der Georg-Simon-Ohm-Hochschule zu gewinnen. Studienschwerpunkte sollen im Technikbereich liegen. Die Hochschule koordiniert mit Unterstützung des I.C.S. die Vermittlung in die Unternehmen sowie die Vorbereitung und Betreuung der Studierenden an den Heimathochschulen und in Nürnberg selbst.

Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch und Bertram Brossardt, zeigten sich überzeugt, dass das Projekt der Georg-Simon-Ohm-Hochschule und des I.C.S. im Rahmen des Projekts „hochschule dual international“ hervorragend auf die Anforderungen des modernen Arbeitsmarktes ausgerichtet ist und positive Effekte sowohl für Studierende, Unternehmen und den Wissenschaftsstandort Nürnberg haben wird. 

Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch lobte die internationale Ausrichtung und betonte: „Wir wollen mehr Studierende im dualen Studium mit internationalen Kompetenzen ausstatten und exzellente Studierende aus dem Ausland gewinnen. Die Hochschulen haben kreative Lösungen entwickelt, wie wir dieses Ziel erreichen können, auch um dem Fachkräftemangel gerade in den ingenieur- und mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern zu begegnen.“ Die Georg-Simon-Ohm-Hochschule und der I.C.S. wollen in diesem Bereich Pionierarbeit leisten.

Das Projekt begeistert mit seiner Internationalität auch Bertram Bossard: „Als Exportland benötigen wir für die künftige wirtschaftliche Entwicklung Bayerns qualifizierte Nachwuchskräfte. Die Anforderungen an die Ausbildung der Fachkräfte sind auch durch die Globalisierung tendenziell gestiegen. Gleichzeitig reduziert der demografische Wandel die Anzahl an potentiellen Nachwuchskräften aus dem Inland. Um den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Bayern weiterhin auf Erfolgskurs zu halten, sind innovative Projekte wie hochschule dual international deshalb ungemein wichtig.“ 

Neben dem Projekt der Georg-Simon-Ohm-Hochschule und des I.C.S. e.V. wurden weitere Projekte bayerischer Hochschulen für angewandte Wissenschaften ausgezeichnet. 

 

 

Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Pressemitteilung Nr. 121/2012; I.C.S. e.V.